Ein Tragecover für den Bondolino

Zurück aus dem Skiurlaub hat uns heute wieder der Frühling geküsst und wir wurden mit einem schönen, sonnigen Tag verwöhnt. Eine super Gelegenheit also das neue Tragecover auszuführen.

Warum ein Cover? Es hat viele Vorteile, vor allem wenn man seinem Baby den Stress mit dem An- und Ausziehen ersparen möchte, wenn es nur mal „schnell“ raus geht. Zum Einkaufen, in den Garten, etc.

Jetzt wo die Tage hoffentlich langsam wieder wärmer werden, also ideal. Von einer anderen befreundeten Mutter und Nähkollegin habe ich zudem eine Tragejacke aus Softshell geliehen bekommen und habe sie bereits innerhalb kürzester Zeit im Skiurlaub und auf einer Wanderung zu schätzen gelernt.

Doch nun zum Cover. Das Schnittmuster stammte von Le-Kimi.

Als Innenstoff habe ich einen Jersey gewählt und als Aussenstoff einen kuscheligen Fleece. Die Seiten können jedoch auch problemlos gewendet werden.

Das Nähen ging recht schnell von der Hand und innerhalb eines Mittagsschlafes der  Kinder habe ich das Cover (ohne Zuschneiden) tatsächlich fertig stellen können. Durch das eingearbeitete Elastikkordel ist Fabius rundherum kuschelig eingehüllt und die Gurtträger sorgen für guten Halt.

 

Wieder einmal ein Schnittmuster, welches ich nur empfehlen kann.
Ich verlinke somit mit  Meertje und Kiddikram.

Euer Sonnenwölkchen

 

 

Die Kinderfasnacht

…stand vor der Tür und mit ihr auch ein weiteres Nähprojekt.

Mina ist nun mit 2 1/2 in einem Alter in dem sie schon recht gute Vorstellung hat, was sie anziehen möchte, was ihr gefällt und was nicht. Leider nicht immer von Vorteil, wenn man zum Beispiel auf Reisen ist und das gewünschte Oberteil, oder Hose gerade nicht eingepackt hat.

Bei ihrem Kostüm war sie sich jedoch ganz sicher. Ein Schmetterling musste es sein.

Mmmmhhh… eigentlich eine gute Basis. Denn schon allein ein paar Flügel machen schon viel her und sind noch einfach zu basteln. In der Stoffabteilung eines Kaufhauses hatten wir dann noch einen Glückstreffer und konnten für wenig Geld ein grosses Reststück eines regenbogenfarbenen Organzas erwerben. Nach reichlicher Überlegung entschied ich mich dann aus diesem Organza einen einfachen Rock mit Gummizug zu nähen, damit er auch noch im nächsten Jahr passt. Aber was zieht man darunter an?

Hier hatte ich mir ein Basiskleid in den Kopf gesetzt, welches Mina gleichermassen auch im Alltag anziehen kann. Doch die Schwierigkeit lag darin, dass es ein Schnitt sein musste, (keine A-Linie) welcher ebenfalls einen Bund um die Hüfte hat, damit der Organza passgenau darüber getragen werden konnte. Google brachte mir dieses Mal jedoch keine zufriedenstellenden Ergebnisse.

Also kam mir die Idee den Schnitteil eines Shirts mit einem Rock zu kombinieren. Auf der Seite von Pattydoo fand ich hierzu ein super Tutorial.

Als Top wählte ich den Trotzkopf von Schnabelina und für den unteren Teil das Schnittmuster Girlie Rockers von Mama hoch 2.

Beim Trotzkopf habe ich ein wenig an der Länge gekürzt, da hier ja noch ein Bund eingefasst wurde. Für den Rock hatte ich eine Nummer kleiner gewählt, als beim Oberteil, damit die Teile besser zusammen passten.

Obwohl ich dem Projekt mit Respekt entgegen getreten bin, liess es sich jedoch auf Grund der tollen Anleitungen einfacher verwirklichen als gedacht.

Doch damit nicht genug. Zeitgleich gab es auf dem Blog von Wiener Mädchen ein super Tutorial zum Thema Applizieren mit dem Plotter. Das musste ich sofort ausprobieren. Und so kam es, dass ich ganz spontan auf das fertige Basiskleid zusätzlich noch Schmetterlinge appliziert/ geplottet hatte. Am Ende habe ich es mit der Glitzerfolie vielleicht etwas übertrieben, aber kleine Mädchen können manchmal nie genug Glitzer und Bling Bling haben 😉

Leider hatte sie sich am Ende geweigert die Flügel ebenfalls zum Kleid und Rock anzuziehen, obwohl sie hier tatkräftig mit basteln konnte, aber am Rest hatte sie grosse Freude.

 

Ich verlinke mit Meertje und Kiddikram.

Euer Sonnenwölkchen